Meine Fotografie-Story

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Angefangen hat alles in meinen frühsten Kindheitstagen, mit der schwarzen Tengor-Box meiner Eltern von Zeiss Ikon, mit der ich immer interessiert gespielt habe.
Richtig zu Fotografieren habe ich mit einer gebrauchten Agfa Optima I angefangen, aber schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass mir ein festverbautes Objektiv zu wenig Möglichkeiten gibt.

Meine alten KamerasSchon nach kurzer Zeit musste eine Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven her, eine gebrauchte Exakta VX500 mit Objektiven von Meyer-Optik aus Görlitz.
In den folgenden Jahren habe ich dann mit den Kleinbild-Spiegelreflex-Kameras Pentax K2 und Nikon F-801, mit entsprechenden Objektiven überwiegend Dias fotografiert.

Die Investition in eine schwarze Leica M6 mit den Leica-Objektiven SUMMICRON-M 90mm f/2 und SUMMICRON-M 35mm f/2 war ein entscheidender Meilenstein und Quantensprung in meiner fotografischen Laufbahn. Mit der M6 habe ich richtig zu fotografieren gelernt. Ich habe mit viel Muse und Leidenschaft meine Augenblicke einzufangen, insbesondere Landschaften, das hatte damals schon was wie „Meditation in der Landschaftsfotografie“.
Mein bevorzugter Dia-Film war der Fujichrome Velvia.
Mit meiner M6 war ich glücklich über viele Jahre.

Dann begann das Zeitalter der digitalen Fotografie!
Zurückhaltend, aber stets interessiert habe ich die Entwicklung der ersten digitalen Spiegelreflex-Kameras beobachtet.
Nach Vorstellung der Nikon D70 mit damals „gigantischen“ 6MP war´s dann bei mir so weit, dass ich mir sagte, das probiere ich jetzt aus.
Den Einstieg in die digitale Fotografie hat auch erleichtert, dass ich alle meine Nikon-Objektive von der F-801 weiter verwenden konnte.
Insbesondere das Nikkor 80-200mm f2.8 ED („Non-D-Schiebezoom“) hat mich von den Bildergebnissen begeistert.

Aber mit der Zeit schwand meine Fotobegeisterung, auch beruflich bedingt, da ich für meine Hobby´s immer weniger Zeit und Muße hatte.
Erst Ende 2012 habe ich meine alte Leidenschaft zur Fotografie wiederentdeckt, ich hatte plötzlich mehr Zeit und mich der schönen Augenblicke beim Fotografieren erinnert. Eine neue Spiegelreflex-Kamera musste her. Die Nikon D800 war gerade neu am Markt und in allen Tests bestens bewertet und als Nikon-Fan war ich Feuer und Flamme, die oder keine und 36 MP das wird schon reichen.

Mit der Anschaffung der D800 habe ich „ein Fass aufgemacht“

3 Antworten

  1. Chreeys
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    Super Beitrag;)

    • JuergenK-Photography@de
      | Antworten

      Danke Chreeys 🙂

  2. Volkmar
    | Antworten

    Und wann – und warum – erfolgte dann die Umstellung auf die Spiegellosen? Ich selbst bin vor ein paar Jahren auch von Nikon DSLRs auf Fujifilm X-Kameras umgestiegen. Derzeit fotografiere ich mit der X-T1, der X-E2 und gelegentlich noch mit der X10. – Deine Fotos bestätigen wiederum, dass die APSC-Sensoren der X-Kameras den Vergleich mit Vollformatsensoren nicht zu scheuen brauchen.

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